Partner_innen

Das Projekt „Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche“ wurde von einem Forschungs- und Praxisentwicklungsteam umgesetzt, das interdisziplinär zusammengesetzt war und die Kompetenzen verschiedener Kooperationspartner einbezog.

Verantwortlicher Träger des Projekts

Dissens – Institut für Bildung und Forschung

Dr. Ralf Puchert, Dr. Thomas Viola Rieske, Bernard Könnecke, Ulla Wittenzellner

Institut mit Sitz in Berlin-Marzahn, das sich seit 1989 mit kritischer Jungen- und Männlichkeitsforschung, Geschlechterverhältnissen, Gleichstellungspolitik und Jungenförderung beschäftigt. Schwerpunkte u.a. Gewaltforschung zu Männern als Opfer und Täter von Gewalt, Männlichkeit und Arbeit, geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen, geschlechterreflektierte Rechtsextremismusprävention, Intersektionalität. Zu vielen Themen bietet Dissens Fortbildungsveranstaltungen vorwiegend für Pädagog_innen in unterschiedlichen Formaten an.

www.dissens.de 

Partner_innen

Institut für Männer- und Geschlechterforschung, VMG Steiermark

Elli Scambor

Ziel des Vereins für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark ist es, Handlungsspielräume für  Männer und Burschen in Richtung Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit zu erweitern. Dazu werden geschlechterreflektierende Angebote im Bereich psychosoziale Arbeit und Bildung gesetzt, fußend auf Ergebnissen der Männlichkeitsforschung. Ein eigenes Forschungsinstitut des Vereins, das Institut für Männer- und Geschlechterforschung, setzt den Schwerpunkt auf Männlichkeitsforschung, intersektionale Analysen und Gender Analysen.

http://vmg-steiermark.at

Tauwetter – Anlaufstelle für Männer*, die als Junge sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren (Berlin)

Thomas Schlingmann

Die Anlaufstelle Tauwetter berät Männer*, die als Junge Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind, ihre UnterstützeInnen und Professionelle. Sie organisiert Selbsthilfegruppen, und führt Infoveranstaltungen durch. Zusätzlich bietet Tauwetter Präventionsveranstaltungen für Oberschulen und Fort- und Weiterbildungen an.

www.tauwetter.de

mannigfaltig Minden-Lübbecke - Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt / sexuellen Missbrauch an und von Jungen und jungen Männern.

Marcus Wojahn

Den Jungen und jungen Männern, die sexuell missbraucht worden sind, helfen wir das Erlittene zu verarbeiten. Sie sollen das bekommen, was sie wollen und brauchen. Den Jungen, die andere sexuell missbraucht haben, bieten wir Unterstützung an, die Verantwortung für das zu übernehmen, was sie getan haben, damit sie es nicht wieder tun. Wir unterstützen Eltern, LehrerInnen und alle anderen Bezugspersonen die Jungen schützen und helfen wollen.

www.mannigfaltig-minden-luebbecke.de

Dreist (Eberswalde) – Geschlechtsspezifische Bildungs-, Sozial- und Beratungsarbeit

Anke Sieber

Entwicklung und Durchführung von Präventionsprojekten im Land Brandenburg. Angebot von Präventionspaketen für Kitas, Grundschulen, Horte und Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen. Beratungsangebote für Betroffene von sexuellem Missbrauch, für Angehörige und Sorgende bei einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch, bei sexuellen Übergriffen unter Kindern und Jugendlichen. Fortbildungen und Schulungen von Freien Trägern und Institutionen zur Sexuellen Gewalt und zur Sexualerziehung. Beratung bei Verdachtsabklärung in Einrichtungen. Aufarbeitung bei sexuellem Missbrauch durch KollegInnen. Entwicklung von Schutzkonzepten vor sexueller Gewalt in Einrichtungen.

www.dreist-ev.de/

 Wissenschaftlicher Beirat 

  • Dr. Dirk Bange, Abteilung Familie, Kindertagesbetreuung und Gleichstellung der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg
  • Dr. Sabine Bohne, Universität Osnabrück
  • Dipl. Pol. Mart Busche, Universität Kassel
  • Prof. Dr. Carol Hagemann-White, Universität Osnabrück
  • Prof. Dr. Barbara Kavemann, Katholische Hochschule für Sozialwesen in Berlin
  • Dr. Heinz Kindler, Deutsches Kinder- und Jugendinstitut
  • Dr. Peter Mosser, kibs - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt
  • Prof. Dr. Elisabeth Tuider, Universität Kassel

Zuletzt aktualisiert am 16.01.2018